Tageslosung

Donnerstag, 23. Mai 2019
Dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, HERR, Gott Zebaoth.
Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Predigten

Predigt zu Joh 18,28-19,5 am 7.4.2019 Schlosskirche Meerholz

Predigt zu Joh 18,28-19,5

Predigt als MP3 hier: Klick!

Liebe Gemeinde!

Sie haben den langen und mit vielen möglichen Anknüpfungspunkten versehenen Predigt, den die neue Predigttextordnung für diesen Sonntag vorgeschlagen hat, gehört. In Zeiten von Fakenews und alternativen Wahrheiten, von Datenpannen bei Facebook und einem immer rauer werdenden Ton in der Politik, in Zeiten von Politikern, die Volk nicht aufs Maul schauen (wie derweil Luther) sondern nach dem Mund reden und ihr Fähnchen in den Wind hängen, aber keine tragbaren Lösungen mehr finden, in Zeiten in denen Menschen bei der Frage der Organtransplantation zur Solidarität durch den Staat gezwungen werden, in Zeiten in denen wieder (oder immer noch?) religiöser oder politischer Wille oder Glaube durch Gewalt durchgesetzt werden soll, in solchen Zeit ist es schon interessant, wenn Jesus auf einen Berufspolitiker, ja man könnte nach der Geschichte sogar sagen, Populisten aber auch Gewaltherrscher seiner Zeit trifft. Pilatus, Statthalter und Repräsentant des Kaisers in Rom, politischer Machthaber der römischen Besetzer Israels damals.

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Predigt zu Heb 4,14-16 am 10.3.2019

Predigt zu Hebr 4,14-16 am 10.3.2019 in der Schlosskirche Meerholz

Ganzer Gottesdienst zum Nachhören: Klick!

Die Predigt zum Nachhören: Klick!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz. „Guten Tag“, sagte der Händler. Er handelte mit höchst wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken. „Warum verkaufst du das?“ fragte der kleine Prinz. „Das ist eine große Zeitersparnis“, sagte der Händler. „Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.“ „Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten?“ „Man macht damit, was man will...“ „Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte“, sagte der kleine Prinz, „würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen.“

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Predigt zu Lukas 10,38-42 Maria und Marta am 3.3.2019

Predigt zu Maria und Martha, Lk 10,38-42

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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Sie sitzen gemütlich bei einem Gläschen Sekt bei einer Freundin auf dem Geburtstag und lassen es sich gut gehen und als Sie wieder gehen stellen sie fest, dass sie keine drei Worte mit ihr gewechselt haben… und dann fällt ihnen auf, dass immer mal ein „Jetzt setz dich doch mal hin… die Sachen aus der Küche können wir doch selber holen…“ durch den Raum gegeistert ist…

Oder sie sitzen in gemütlicher Runde und plötzlich kommt eine Frage auf, die nur Google beantworten kann und auf einmal schaut einer aus der Runde nur noch auf sein Smartphone….

Oder draußen ist das tollste Wetter und ein Freund ruft an und lädt sie zu einem Sonnenspaziergang ein und Sie denken nur an die kaputte Regenrinne, die noch repariert werden muss und sagen ab.

Alles triftige Gründe nicht bei der Sache zu sein: Die Gäste wollen versorgt sein, die Infos beigeschafft und die Dinge getan… aber auch alles verpasste Gelegenheiten …

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Predigt zu Pred 7,15-18 am 17.02.2019 in Meerholz

Predigt zu Pred 7,15-18

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Heute habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Achten Sie darauf in der Predigt, doch zunächst hören Sie doch mal auf diese Stimme hier:

Du musst gut sein! Ach, was sage ich: Du musst eigentlich perfekt sein, sonst kannst du’s gleich lassen. Ok, vielleicht nicht perfekt, aber wenn du nicht weißt, was du tust, dann lass es lieber gleich…. Kennen Sie diese innere Stimme?

Oder die?: ich bin ja selber schuld, dass ich krank geworden bin, schließlich habe ich mich lange nicht an die Ratschläge meiner Ärztin gehalten und das Gläschen Wein jeden Abend, das hätte ich auch mal lieber lassen sollen…

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Predigt zu 1.Kor 1,4-9 am 3.2.2019

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Predigt zu 1. Kor 1,4-9

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Ich bin genervt, wenn ich so ein Verhalten sehe, wie bei den beiden Brüdern aus der Geschichte, die Jesus da in der Schriftlesung erzählt hat. Ja sagen und dann nix tun – furchtbar. Dann doch lieber ehrlich gesagt: Nein, kann ich nicht, besser noch will ich nicht. Da kann ich zumindest mehr mit anfangen und weiß wo dran ich bin.

Insofern war auch der andere, der erst nein sagt und dann doch ja tut nicht wirklich verlässlich, aber immerhin hat er sich am Ende doch bewegen lassen zum Mitmachen. Ich hoffe nur, aus einem inneren eigenen Antrieb heraus. Sonst ist ja wieder unklar, woran man bei solchen Leuten ist.

Lieber erinnere ich mich da an Aussagen von Jesus, bei denen er ein klares Ja oder ein klares Nein einfordert. Und trotzdem: Der eine Bruder bekommt Jesu Lob, eben weil er sich doch noch bewegen lässt, weil er nicht bei seinem einmal eingeschlagenen, vielleicht für ihn dann doch falschen Weg bleibt, komme was da wolle. Ein denglischer Kartenspruch, also ein englischer Spruch, der aber glaube ich nur in Deutschland funktioniert, der helfen kann seine Scheuklappen auf manch einem Holzweg abzulegen heißt: When nothing goes RIGHT, go LEFT. Wenn es nicht richtig läuft geh einfach anders rum. Wenn es rechts herum nicht geht, geh links herum. Meinem Dickkopf in mir tut das manchmal gut, nicht zu beharren. Leider gelingt es mir manchmal aber auch nicht, die Alternative zu sehen, die es immer gibt. Und dann renne ich weiter in die falsche Richtung oder direkt dazwischen vor das Hindernis, oder wie man so schön sagt: Mit dem Kopf durch die Wand.

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