Predigten

Predigt zu Röm 8,12-17 und Taufansprache am 28.8.2016

Taufansprache zu „Dir gehört mein Herz“
Liebe Taufeltern, liebe Paten, liebe Taufgemeinde,
wenn wir jetzt gleich Paulina, Moritz und Tiana taufen, dann geschieht etwas Großartiges, aber auch Geheimnisvolles. Der Grund und Schöpfer allen Lebens verbindet sich für immer mit diesen drei Kindern und macht sie zu seinen Kindern. Zwar hat er schon mit ihrer Geburt ja zu ihrem Leben gesagt, aber heute bekommen sie darauf mit ihrer Taufe noch einmal Brief und Siegel für sein Versprechen sie für immer durch ihr Leben zu begleiten. Das kommt besonders gut in den beiden Taufsprüchen von heute, die es mit „dem Behüten“ zu tun haben zum Ausdruck:

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Kunst und Glaube (Predigt am 22.5.2016 zu Röm 11,33-36)

Predigt zu Röm 11,33-36
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Liebe Gemeinde!
Schauen Sie sich mal um. Blöde Anweisung, haben Sie bestimmt schon getan und die Bilder, die von hier unten zu sehen sind betrachtet. Kunst in der Kirche, darum geht es heute und was die Betrachtung von Kunst mit dem Glauben zu tun hat.
Kunst gibt Einblick in die Wahrnehmung eines anderen Menschen, transportiert Stimmungen, Atmosphäre, Gefühle, Einsichten, macht nachdenklich, lässt Dinge in einem neuen Licht erscheinen, bringt Gedanken, Farben und Dinge zusammen, die vorher nicht zusammen waren und erzählt dadurch Geschichten. Unsere Kirche wirkt durch die Bilder anders. Die Kunst setzt den Raum in ein neues Licht.

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Predigt zu Eph 5,1-8a am 28.2.2016

Predigt zu Eph 5,1-8a am 28.2.2016 in der Schlosskirche in Meerholz von Pfarrer Henning Porrmann

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Als Nelson Mandela 1994 seine Amtszeit als Präsident von Südafrika antritt steht er vor der Herausforderung als ehemaliger Revolutionär gegen die Apartheid nun das Land auf den Weg der Versöhnung zu führen und die Menschlichkeit über alle trennenden Gräben des Rassenhass zu stellen. Diese Überwindung von Hass und Gewalt und vor allem die Hinwendung zu Mitmenschlichkeit, Versöhnung und Liebe fängt bei jedem Einzelnen an. Es passt gut dazu, dass folgender Text, der Antrittsrede Nelson Mandelas zugeschrieben wird. Soweit ich herausfinden konnte, stammt er jedoch von einer amerikanischen Predigerin, Marianne Williamson. Ich finde diesen Text so ermutigend, dass er heute die Predigt eröffnen darf:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich
mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen uns, wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich klein zu machen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht
unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit
Gottes in uns zu manifestieren.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir damit anderen unbewusst die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen
Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

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Predigt zu 1. Kor 9,24-27 am 24.1.2016

Liebe Gemeinde!

"Lebe deine Leidenschaft!" Das ist das Motto der nächsten Olympischen Sommerspiele, die im August in Rio den Janeiro stattfinden. Lebe deine Leidenschaft. Das passt gut zum olympischen Gedanken, dass sich Menschen aller Nationen und Religionen fair, friedlich und leidenschaftlich sportlich miteinander messen. (Den wirtschaftlichen Aspekt von Sieg und Niederlage lassen wir jetzt mal weg…) Lebe deine Leidenschaft. Die Sportler können das tun, ihre Leidenschaft leben, wenn sie sich akribisch vorbereiten, üben, trainieren und sich dann zum Wettkampf treffen. Sie haben ein Ziel gefunden, das sie mit ganzer Kraft verfolgen. Und einmal bei Olympia mit dabei zu sein scheint für viele Sportler ein großes Ziel. Dabeisein ist alles, wird oft in diesem Zusammenhang gesagt. Der Weg ist das Ziel und das Ziel ist der Weg. Es geht nicht nur ums Gewinnen, sondern das Ziel ist schon erreicht, wenn ich es schaffe dabei zu sein.

Warum erzähle ich Ihnen das?!

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Predigt zu Mt 5,13-16 am 26.7.2015

Predigt zu Mt 5,13-16
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Liebe Gemeinde!

Gehören Sie auch zu den Menschen die sagen: Ach das war nicht der Rede wert, was ich da gemacht habe ist doch nicht besonderes. Gehören sie zu den Menschen, denen Bescheidenheit anerzogen wurde, Bescheidenheit bis zur Selbstaufgabe? Es gibt Menschen, die denken schon bei der kleinsten Freude über etwas, was sie toll gemacht haben oder geschafft haben, dass das angeberisch und unbescheiden ist. Und oft wirkt sich das auch bis ins Selbstvertrauen aus und solche Menschen denken, was der folgende Text ausdrückt, der mir ohne Angabe des Verfassers über den Weg gelaufen ist.

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